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– Einkaufsführer: Was ist beim Kauf eines Rauchmelders zu beachten? –

Prüfzeichen – Viele Freiwillige Feuerwehren warnen inständig davor, billige Rauchmelder zum Schleuderpreis zu erwerben. Käufer sollten laut Meinung der Experten vor dem Erwerb eines Rauchmelders unbedingt prüfen, ob dieser über ein so genanntes VdS Siegel verfügt. Solche Geräte wurden vom Verband der Sachversicherer geprüft und können daher bedenkenlos eingesetzt werden. Unsere Top 3 verfügen allesamt über das begehrte Prüfsiegel und tragen außerdem die DIN 14676 für die Verwendung in Wohnräumen.

-- In aller Kürze-- 
Rauchmeldercheck.net
“Der Ei650 auf Platz 1 ist relativ günstig, meldet aber trotzdem zuverlässig und kommt mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung ins Haus. Wer es etwas schicker mag, greift zum FireAngel auf Platz 2, der neben einem ansprechenden Design auch eine niedrige Rate an Fehlalarmen zu bieten hat. Für größere Wohnungen und Häuser eignet sich dagegen das dritte Gerät im Bunde, der Hekatron Genius Hx. Mehrere Exemplare des Produkts lassen sich per Funk vernetzen und geben Brandmeldungen zuverlässig weiter.”

Mit oder ohne Funk? – Für kleine bis mittelgroße Wohnungen genügen einfache Rauchmelder, die nicht miteinander vernetzt sind, wie zum Beispiel der Ei650 auf Platz 1 oder der FireAngel ST-620 DE auf Platz 2. Wenn in größeren Wohnungen oder in Häusern ein Feuer ausbricht, kann es mit solchen Rauchmeldern aber unter Umständen zu lange dauern, bis die schlafenden Bewohner durch das Signal des Melders geweckt werden. Funkrauchmelder wie der Hekatron Genius Hx auf Platz 3 sind dagegen untereinander vernetzt. Wenn also ein Gerät in einem abgelegenen Teil des Hauses Rauch meldet, aktiviert es automatisch alle anderen Melder im Haus gleich mit, so dass sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Stromversorgung – Billige Rauchmelder für wenige Euro werden meist von einfachen Alkaline-Batterien mit Strom versorgt. Da diese häufig gewechselt werden müssen, bringen solche vermeintlichen Schnäppchen zum Teil hohe Folgekosten mit sich. Aus diesem Grund sind unsere drei Top-Produkte alle mit einer langlebigen Spezialbatterie ausgestattet, die erst nach etwa 10 Jahren schlapp macht. Spätestens dann sollte man einen Rauchmelder sowieso austauschen.

Rauchmelder-Test-2014
Lautstärke – Damit man sie auch im Tiefschlaf hört, sollten Rauchmelder mindestens 85 db laut werden. Auch dieses Kriterium wird von allen unseren drei Produkten erfüllt.

Stiftung Warentest – Die Experten der Stiftung Warentest nahmen für die Ausgabe 1/2013 des Magazins insgesamt 16 verschiedene Rauchmelder unter die Lupe, darunter auch den Ei650, den FireAngel und den Hekatron. Der Genius Hx schnitt unter den Funkgeräten mit der Note 2,0 am besten ab und der ST-620 DE und Ei650 schafften es mit der Note 1,9 sogar beide auf den ersten Platz.

Preis – Für einen guten Rauchmelder sollte man etwa 20 bis 40 € (ohne Zusatzmodule) veranschlagen. Produkte unter 10 € erfüllen oft nicht die nötigen Standards und stellen damit ein potentielles Sicherheitsrisiko dar. Allerdings werden Rauchmelder häufig in 4er, 5er oder 10er Packs verkauft, so dass sich der Preis für ein einzelnes Gerät im Paket entsprechend reduziert.